Einsatzbereiche der Mediation

Tatsächlich ist es möglich Mediation als Methode in jeglichen menschlichen Beziehungsformen einzusetzen, um faire und realisierbare Lösungen und Wege gemeinsam zur erarbeiten. Zusammengefasst ergeben sich in meiner Arbeit drei große Themenbereiche, die ich Ihnen hier zur Orientierung anbieten möchte...

Generation, Familie, Trennung und Scheidung

Die wohl engsten und intensivsten Beziehungen bestehen in der Familie. Wenn sich Veränderungen in der Familie ankündigen oder diese passieren, ist es nicht immer einfach sich damit gut zurechtzufinden.

Sind Sie mit Veränderungen die sich schwierig gestalten konfrontiert, können Sie eine/n Mediator/in hinzuziehen, um faire Lösungen für alle beteiligten Personen zu finden.

 

In der Scheidungsmediation haben Sie selbstverständlich die Gelegenheit das Mediationsprotokoll Ihrem Anwalt oder direkt dem Gericht vorzulegen.

 

 

Soziale Kontakte und Nachbarschaft

Konflikte sind vielseitig und nicht immer auf den ersten Blick auch für einen selbst nachvollziehbar.

 

Der beste Freund, die beste Freundin, die eine Vertrauensperson hat sich verändert und nun funktioniert die Freundschaft nicht mehr wie gewohnt.  

Die Nachbarn/innen verhalten sich unfair, stören absichtlich und eine Aussprache ist nicht mehr möglich...  

 

Um sich langwierige Gerichtsverfahren, hohe Kosten und einem Verweilen im gegenseitigen anklagen zu ersparen, versuchen Sie durch ein meditatives Verfahren Lösungen für Ihre Anliegen zu erarbeiten. 

 

Arbeit, Betrieb, Organisation und Verein

Im Bereich der betrieblichen Mediation besteht die Möglichkeit Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen soweit zu verändern, dass ein betroffenes Unternehmen als auch einzelnes Personal bestehen bleiben kann. 

 

Besonders konstruktive Teamarbeit ist geprägt von fachlichen Diskussionen, Diversität und dynamischen Prozessen im Arbeitsalltag. Solche Qualitäten in Teams stellen allerdings auch hohe Herausforderungen dar, die sich oftmals in großen Unzufriedenheiten und einer Minderung der möglichen Arbeitsleistung widerspiegeln.

 

Personen in der Leitung sind dabei in vielerlei Hinsicht gefordert sich für ihren Betrieb, für ihr Team und natürlich für sich selbst rechtzeitig Unterstützung zu organisieren.

 


Grundsätze der Mediation

Mediatoren/innen unterliegen dem Zivilrechtsmediationsgesetz, sind an die Schweigepflicht gebunden und dürfen bei Gericht nicht als Zeugen vernommen werden; Auch dann nicht, wenn dies von den Parteien erwünscht wäre.

 

Gerichtliche Fristen werden im Zusammenhang mit einer Mediation gehemmt. Für die Dauer der Mediation entstehen für Sie dadurch keine juristischen Nachteile.

 

Nach Abschluss einer Mediation erhalten Sie ein Protokoll, dass Sie ggf. Ihrem Anwalt übermitteln, oder direkt dem zuständigen Gericht vorlegen können.

 

Jede/r kann eine Mediation in Anspruch nehmen, unabhängig ob der Konflikt eine gerichtliche Relevanz hat oder nicht. Vor Beginn jeder Mediation erfolgt ein Erstgespräch, um den Sinn und den Nutzen dieser mit Ihnen zu erörtern. Dazu können Sie gerne einen Termin vereinbaren. (Kontakt)